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Durch geschickte Rechtsformwahl die Unternehmensrendite maßgeblich steigern und zusätzliches unternehmerisches Vermögen schaffen!

06.10.2022

Personenhandelsgesellschaften sind gewerbesteuerpflichtig und tragen die Gewerbesteuer (ca. 16%) aus dem Unternehmensgewinn; einkommensteuerlich wird der Gewinn direkt von den Gesellschaftern mit deren individuellem Einkommensteuersatz versteuert. Im Falle des Spitzensteuersatzes (ca. 47 %) bleibt am Ende nur noch die Hälfte vom Unternehmensgewinn über, selbst dann, wenn der Gewinn nicht an den Gesellschafter ausgezahlt wird, sondern im Unternehmen verbleibt (Thesaurierung).

Wenn Unternehmensgewinne im Privatvermögen nicht benötigt werden, können diese im Unternehmen verbleiben und dort für Schuldentilgung / Vermögensaufbau verwendet werden. In diesem Fall bietet sich unter Umständen die „Spardosen-GmbH“ an, um sich die niedrige Steuerquote der GmbH von ca. 30 % gegenüber dem o.g. Spitzensteuersatz von ca. 47 % zu Nutze zu machen! Sofern die GmbH den Gewinn nicht ausschüttet, ergibt sich ein Steuersatzvorteil von 17%-Punkten im Vergleich zur Personengesellschaft, die Gesamtsteuerlast wird über diesen Weg um ca. 36% gesenkt. Bei einem Gewinn in Höhe von z.B. TEUR 1.000 macht dieser Steuereffekt ca. TEUR 170 aus; die „Steuerersparnis“ steht der GmbH für andere Zwecke - zinsfrei - zur Verfügung.

Einen zusätzlichen Steuersatzvorteil bietet die „Immobilien-GmbH“, die ausschließlich eigenen Grundbesitz vermietet; sie unterliegt damit nicht der Gewerbesteuer von ca. 16%. Bei vermögensverwaltenden GmbH´s fällt für die Immobilienerträge lediglich eine Steuerlast von ca. 15 % an. Gegenüber privaten Vermietungseinkünften im Spitzensteuersatz (ca. 47%) beträgt der Steuersatzvorteil über 30%-Punkte; hierbei ist jedoch zu beachten, dass Immobilien-Veräußerungsgewinne im Privatvermögen außerhalb der Spekulationsfrist einkommensteuerfrei sind.

Wenn die GmbH die thesaurierten Gewinne später an die Gesellschafter ausschüttet, unterliegen diese Auszahlungen - im Gegensatz zu den steuerlich dem Gesellschafter bereits vollständig zugerechneten Gewinnen der Personengesellschaft - noch der Abgeltungsteuer (ca. 26 %). Die Gesamtsteuerquote schnellt im Ausschüttungsfall - bei einer Vorbelastung auf GmbH-Ebene von ca. 30 % -  auf ca. 48 % hoch. Dies ist vergleichbar zur Steuerquote der Personengesellschaft im Spitzensteuersatz von ca. 47%.

Inwiefern die Spardosen-GmbH oder weitere Modelle (z.B. Holding-GmbH-Modell) für Sie von Interesse sein können, erläutern wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

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